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Qur’an Auswendiglernen – wozu und wie?

Referent: Kerim Edipoğlu


Auswendiglernen von Qur’an: Ist das noch zeitgemäß? Für manche ist das in einem Zeitalter der ständigen Verfügbarkeit aller Texte über Online-Suchfunktionen nicht mehr nötig. Wer sich jedoch tief mit dem Qur’an beschäftigt, wer die schier unendlichen intertextuellen Bezüge zwischen den Suwar und Ayaat parat haben will, der kommt um das Auswendiglernen nicht herum und merkt auch, wie er dadurch den Qur’an stärker verinnerlicht und ihn dies verändert.

Hifz, der arabische Begriff für Auswendiglernen, bedeutet „bewahren“. Klar, parallel dazu sollte man sich unbedingt Grundkenntnisse im Qur’an-Arabischen aneingen, damit Textverständnis, Gefühl und Erinnerung bei der Beschäftigung mit dem Qur’an eine Einheit bilden. Auswendiglernen ist nicht der einzige Zugang zum Qur’an, aber ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Beschäftigung mit dem Kalamullah.


In diesem Webinar wollen wir uns mit Techniken und Tipps rund um Hifz – dem Auswendiglernen und Bewahren des Qur’ans – beschäftigen und auch mit den Teilnehmern diesbezüglich in einen Austausch treten.


Welche Techniken des Memorisierens gibt es?

Gibt es verschiedene Lerntypen?

In welchem Tempo sollte man arbeiten?

Wie soll man das Erlernte wiederholen?

Mit welchen Qur’an-Ausgaben sollte man arbeiten?

Wie schaffen es manche, zwei oder mehr Seiten am Tag auswendig zu lernen? Ist das realistisch?


Termin:


Di 10.5.2022, 19-20.15



Qur’an-Arabisch anhand der ersten Verse aus Surah Hadid

In diesem Kurs wollen wir uns mit Wortschatz und Grammatik des Qur’ans beschäftigen. Nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, soviel als nötig“ geht es um solche Regeln, die besonders häufig im Qur‘an auftauchen. Ziel ist ein schneller Zugang zum (passiven) Verstehen des qur‘anischen Textes, nicht die gesprochene Sprache. Genauer schauen wir uns dazu die ersten Seiten der 57. Surah an.

Teilnahmevoraussetzung: Die Beherrschung des arabischen Alphabets und grundlegende Lesefähigkeiten sollten gegeben sein.


Da es in diesem Seminar um Grammatik und Textverständnis geht, sind Kenntnisse des Tadschwid und eine gute Aussprache nicht erforderlich.


Der Kurs besteht aus vier Terminen:


Di 17.5.22 (19-20.30)


Di 24.5.22 (19-20.30)


Di 31.5.22 (19-20.30)


Di 07.6.22 (19-20.30)



Webinar-Kurs
Qur’an-Arabisch I: Das arabische Alphabet, Sonderzeichen und Leseregeln

Referent: Kerim Edipoğlu

Sukun, Dschazm, Madda und Wasla – schon mal gehört, gelernt, aber wieder vergessen? Wie kann man noch mal lange und kurze Vokale im Arabischen unterscheiden, und warum liest man diese trotzdem oft nicht korrekt? Und warum wird das Hamza-Zeichen in so unterschiedlichen Formen geschrieben? Wer die Regeln dazu nur halb gelernt hat, wird beim flüssigen Lesen arabischer Texte nur schwer vorankommen. Dabei sind die Regeln logisch nachvollziehbar, wenn sie Schritt für Schritt behandelt werden.


Eine weitere Schwierigkeit ist, dass gerade im deutschen Sprachraum Muslime es oft mit verschiedenen Qur’an-Ausgaben zu tun haben: Man hat in einer Qur’an-Schule angefangen, nach einer langen Pause im anderen Kurs (mit neuer Unterrichtsmethode) weitergemacht, aber die gerne benutzte Qur’an-App hat doch wieder eine andere Zeichensetzung: Da ist es kaum zu verübeln, wenn man die Freude am Arabisch-Lernen verliert.


Wir wollen daher in diesem Webinar-Kurs systematisch alle wichtigen Regeln und Ausnahmen des arabischen Alphabets darstellen. Der Kurs setzt keine Vorkenntnisse im Arabischen (weder in Schrift noch Sprache) voraus. Er richtet sich:


a) an Interessenten, welche die arabischen Buchstaben von Null auf erlernen wollen, vor allem, um den Qur‘an korrekt rezitieren zu können,


b) aber auch an solche Interessenten, welche die Buchstaben zwar gelernt, jedoch weiterhin Schwierigkeiten mit den erwähnten Sonderzeichen und Regeln haben.


Neben Schreibung und Aussprache der Buchstaben geht es also um:

- Unterscheidung von langen und kurzen Vokale sowie Ausnahmeschreibungen

- Regeln des Hamza und der Hamza-Träger

- Aussprache beim Stoppen und Stoppzeichen

- Ligaturen, Ta-Marbutah u. a.

- Unterschiede der verschiedenen Qur’an-Ausgaben in Hinblick auf Sonderzeichen.


Im Webinar wird folgendes Lehrbuch verwendet, das sich die Teilnehmer am besten schon zuvor besorgen sollten:


Neil Bin Radhan: Alifba: Qur’an-Lesen für Anfänger
2. überarb. Auflage, 2013.
ISBN: 978-3-98111068-2-4

Do., 07.04.2022 (18-19.15)

Do., 14.04.2022 (18-19.15)

Do., 21.04.2022 (18-19.15)

Do., 28.04.2022 (18-19.15)

Do., 05.05.2022 (18-19.15)


Weitere Online-Seminare

Referent: Monear Swais

Prophetengeschichten im Quran

Fr, 06.05.2022 (19:30 - 21:30 Uhr)

Muhammad, Friede sei mit ihm, war der letzte und abschließende Prophet in der Reihe der Propheten, welche Gott den Menschen sandte, um ihnen die Rechtleitung zu bringen. Alle Propheten hatten die gleiche Botschaft. Der Quran erzählt die Geschichten der Propheten, um den Menschen Vorbilder zu geben. Diese Geschichten zeigen auch die besondere Verbindung und Verwandtschaft zum Judentum und Christentum. Hier gibt es viele Gemeinsamkeiten, die eine Basis für die Verständigung zwischen den Religionen sein können.

Jusuf und seine Brüder

FR, 13.05.2022 (19:30 - 21:30 Uhr)

Dieser Vortrag ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe, welche die Geschichte des Propheten Jusuf (Josef), Friede sei mit ihm, im Quran vorstellt. Es beginnt damit, dass Jusuf seinem Vater, Jaqub (Jakob), Friede sei mit ihnen beiden, von einem Traum erzählt, den sein Vater als Zeichen der Auserwählung versteht. Er bittet seinen Sohn darum, seinen Halbbrüdern, deren Eifersucht er fürchtete, nichts davon zu erzählen. Unter einem Vorwand nehmen ihn seine Halbbrüder mit und werfen ihn in einen Brunnen. Sie berichten ihrem Vater, dass Jusuf, Friede sei mit ihm, tot sei. Jaqub, Friede sei mit ihm, fällt in tiefe Trauer und bittet Allah um Geduld. Jusuf, Friede sei mit ihm, wird von Reisenden gefunden, die ihn in die Sklaverei verkaufen. Der Käufer ist Beamter in Ägypten.

Vortragsreihe

Referent: Monear Swais

Fr, 20.5.2022 (19:30-21:30 Uhr)

Jusuf in Ägypten

Dies ist der zweite Teil der Reihe über den Propheten Jusuf (Josef), Friede und Segen auf ihm. Jusuf, Friede und Segen auf ihm, wächst im Haus des Beamten in Ägypten auf. Dessen Ehefrau will ihn eines Tages verführen, doch er weigert sich. Nach einem weiteren Versuch der Frau, dem er auch widersteht, landet er im Gefängnis. Dort verbleibt er einige Jahre. Er kommt erst frei nach dem er die Bedeutung eines Traumes des Königs erläutert. Dieser war durch seinen Mundschenken, der einst Mitgefangener Jusufs, Frieden und Segen auf ihm, war, auf ihn aufmerksam gemacht worden. Jusufs, Friede und Segen auf ihm, Fähigkeiten werden erkannt und er bekommt den Auftrag die Hungersnot zu bekämpfen, welche er mit Gottes Hilfe aus dem Traum des Königs vorhergesagt hatte. Damit wird er einer der mächtigsten Männer Ägyptens.

Fr, 27.5.2002 (19:30-21:30 Uhr)

Jusufs Bestim- mung

Dies ist der dritte und letzte Teil der Reihe über den Propheten Jusuf (Josef), Friede und Segen auf ihm. Von einer Hungersnot angetrieben, treffen Jusufs Brüder in Ägypten ein, um Nahrung zu kaufen. Sie erkennen Jusuf, Friede und Segen auf ihm, nicht. Er beschenkt sie und bittet sie beim nächsten Mal ihren jüngsten Bruder mitzubringen. Jaqub, Friede und Segen auf ihm, stimmt nur schweren Herzens zu, seinen jüngsten Sohn nach Ägypten gehen zu lassen, da er befürchtet, dass auch ihm etwas passiert, wie einst Jusuf, Friede und Segen auf ihm. Als die Brüder von Ägypten aus aufbrechen wollen, wird der jüngste Bruder wegen eines Vorwands festgehalten. Die anderen Brüder kehren zurück zu ihrem Vater. Als Jaqub, Friede und Segen auf ihm, vom Verlust des Sohnes hört, wird er vor Trauer blind. Jusufs Brüder bitten ihn ihren Bruder freizulassen und erzählen ihm vom Schicksal ihres Vaters. Jusuf sagt ihnen, wer er ist und bittet sie ihre Familien nach Ägypten zu hohlen. Die Familie wird in Ägypten vereint und Wahrheit von Jusufs Traum wird bestätigt.

Fr, 3.6.2022 (19:30-21:30 Uhr)

Ismail

Ismail, Friede sei mit ihm, ist der erstgeborene Sohn des Propheten Ibrahim (Abraham), Friede sei mit ihm. Er findet auch in der Bibel Erwähnung. Nun unterscheidet sich die Erzählung des Qurans doch bei einigen wichtigen Details von jener der Bibel. So ist Ismail, Friede und Segen auf ihm, der Sohn den Ibrahim, Friede und Segen auf ihm, als Zeichen seines Gottvertrauens opfern soll. Im Quran wird auch beschrieben, dass Ismail, Friede und Segen auf ihm, seinem Vater beim Bau der Kaaba beistand und einer der Propheten ist. Ismail, Friede und Segen auf ihm, ist also nicht nur der Vorfahre unseres Gesandten Muhammad, Friede sein mit ihm, sondern auch einer der Erben Ibrahims, Friede und Segen auf ihm, welcher den Menschen die Praxis der Pilgerfahrt bis heute im Auftrag Gottes ermöglichte.

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